Reihenhaus im Immobilien-Lexikon

Wenn es um Eigentum mit Garten geht, ist das Reihenhaus eine der preiswertesten Wohnformen. Wegen des geringen Grundstücksanteils fallen die Gesamtkosten im Vergleich am Günstigsten aus-allerdings zu dem Preis, dass man sich weitestgehend an standardisierte Vorgaben halten muss, was den Bauplan anbetrifft. Weiterhin ist das Reihenhaus vorteilhaft, weil es hilft, Heizkosten zu sparen: Durch die Beheizung der Nachbarhäuser fällt der Energieverlust im Vergleich zum freistehenden Einfamilienhaus oder dem Doppelhaus geringer aus: Man kann bis zu 50 % der Heizkosten sparen. Auch die Grundstückspreise sind aufgrund der geringeren Gesamtfläche niedriger. Wenn man nur einen direkten Nachbarn haben möchte, ist das Doppelhaus mit Sicherheit die bessere Lösung, weil man als Eigentümer eines Reihenhauses intensiven Kontakt mit seiner Umgebung hat. Deshalb empfiehlt sich die Schalldämmung zu beiden Nachbarhäusern beziehungsweise einem Nachbarhaus, wenn es sich um ein Eckhaus handelt. Junge Familien haben den Vorteil, dass sie das zukünftige Wohnumfeld kennen oder sogar zusammen mit befreundeten Familien in eine Reihenhaussiedlung ziehen können und so besser abschätzbar ist, was auf sie zukommt. Erbauer von Reihenhäusern sind in der Regel Wohnungsbaugesellschaften oder Bauträger. Sonderwünsche müssen deshalb in einer besonders frühen Phase des Bauens geäußert werden, da durch die hohe Standardisierung beim Reihenhaus die Wünsche nur dann berücksichtigt werden können, wenn sie frühzeitig eingebracht werden. Sofern man zu spät damit ankommt, riskiert man, dass der Bauträger abwinkt oder einen gehörigen Preisaufschlag verlangt. Es gibt viele Reihenhausstatistik(en), aber im Allgemeinen haben Reihenhäuser einen Grundriss mit einer Breite von ca. sechs Metern und eine Länge von ca. zwölf Metern.


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