Innenausbau im Immobilien-Lexikon

Wenn der Rohbau eines Hauses abgeschlossen ist, geht es an den Innenausbau. Meist wird hier ein Architekt in Anspruch genommen, allerdings kommt es darauf an, welche Art von Gebäude ausgebaut werden soll. Plant man den Innenausbau von Wohnungsbauten, so ist hierfür in der Regel der Hochbauarchitekt zuständig. Der Innenarchitekt hingegen beschäftigt sich eher mit Ausbauten, die eine höhere Anforderung haben. Zur Planung des Innenausbaus gehört im Prinzip alles, was nicht mit dem Rohbau oder der Haustechnik zu tun hat. Gerade der so genannte Trockenbau ist eine grundlegende Arbeit des Innenausbaus. Hierzu zählen Arbeiten wie Wände einziehen, die zusätzlich zu tragenden Wänden entweder zu Dekorationszwecken oder zur Raumaufteilung genutzt werden. Ferner wird das ebnen des Bodens, falls nötig, mit Estrich vorgenommen. Auf den Estrich wird dann der Oberboden verlegt. Falls der Besitzer des Hauses dies nicht selbst vornehmen möchte, so wird der Architekt dann entweder den Teppichboden, das Parkett oder das Laminat verlegen lassen.

Natürlich gehören auch Aufgaben des Hochbau- oder Innenarchitekten die einzelnen Etagen mit einer Treppe zu verbinden, Fliesen zu legen, die Wände zu tapezieren oder zu streichen und noch eine Reihe von Arbeiten. Die Arbeiten werden natürlich vom Architekten ausgeführt, sondern er koordiniert lediglich die Arbeiten der einzelnen Firmen untereinander. Dies dient vor allem dem Zwecke, dass nicht einige Arbeiten doppelt ausgeführt werden müssen, weil eine Firma eine Arbeit erledigt hat, die eigentlich erst ein wenig später hätte gemacht werden müssen. Sollte man einige Arbeiten in die Hände eines Hochbau- oder Innenarchitekten legen wollen, empfiehlt es sich vorher jedoch, verschiedene Informationen einzuholen, denn die Preisunterschiede werden hier sicherlich auch relativ groß sein.
Text (c) 2017: C. H.


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