Annuitätendarlehen im Immobilien-Lexikon

Sobald das Finanzierungskonzept steht, ist der erste Schritt getan. Wenn dann die Finanzierung geprüft worden ist, kann man in die konkreten Verhandlungen mit der Bank eintreten und die Konditionen gestalten. Der Einfachheit halber sollte der Finanzberater bereits mit aktuellen und realistischen Konditionen gearbeitet haben. Sicherheitshalber kann man sich dies bei der Bank nochmal bestätigen lassen. Ein guter Bankberater wird jedoch für konkrete Bankverbindungen in Ihrem Auftrag ein zusätzliches Honorar in Rechnung stellen. Bevor man zur Bank geht, sollte das Gespräch richtig vorbereitet werden, um die sorgfältig zusammengestellten Unterlagen im konkreten Gespräch präsentieren zu können. Verhandlungsspielraum gibt es in zweierlei Hinsicht: Entweder man verhandelt über die grundsätzlichen Kreditkonditionen oder über die Höhe der Nebenkosten und Bearbeitungsgebühren. Genauso wichtig ist die Verhandlung über die Möglichkeiten der Sondertilgung zu verhandeln. Unter „Sondertilgung“ versteht man das Recht, ein Darlehen vorzeitig, also vor Ablauf der im Kreditvertrag genannten Laufzeit, ganz oder teilweise zu tilgen.

Jeder zukünftige Bauherr muss wissen, was sich hinter diesem Begriff Annuitätendarlehen verbirgt, wie sinnvoll es ist, eine Immobilie über ein solches Darlehen zu finanzieren, und wie sich ein solches Annuitätendarlehen im Vergleich zu alternativen Finanzierungsformen rechnet. „Annuität“ lässt sich am ehesten übersetzen mit „Jahresrate“. Wenn man also ein Annuitätendarlehen aufnimmt, ist dies nichts anderes als ein Darlehen, dass mit einer festen Jahresrate über eine bestimmte Laufzeit zurückgezahlt wird.
Text (c) 2017: C. H.


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